Wer mit dem Gedanken spielt, sich den Traum vom eigenen Swimmingpool zu erfüllen, dem stellt sich schnell die Frage: Was kostet ein Swimmingpool eigentlich? Eine wichtige Frage, die sich allerdings nicht konkret beantworten lässt. Denn was ein privater Pool letztendlich kostet, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Um dennoch eine möglichst realistische Vorstellung zu den Gesamtkosten zu bekommen, kann ein Beratungsgespräch mit einem erfahrenen Fachmann sehr hilfreich sein.
Diese 4 Faktoren beeinflussen den Preis
Einer der wichtigsten Faktoren ist die Größe des Schwimmbeckens. Grundsätzlich gilt: Um so größer der Pool, desto höher steigen auch die Kosten. Neben den angebotenen Standardgrößen ist es durchaus möglich, sich einen großen Swimmingpool im Garten zu bauen, der ausreichend Platz für intensives Schwimmen bietet. Doch der Preis bezieht sich nicht allein auf die Bau- und Materialkosten. Hinzu kommen laufende Kosten für Energie, Wasser und Pflege. Denn ein großes Schwimmbecken erfordert natürlich entsprechende Aufwendungen.
Auch das Material beeinflusst den Preis. Die preiswertesten Varianten sind aufblasbare Gartenpools, Framepools oder Stahlwandbecken. Eine weitere und deutlich stabilere Möglichkeit ist der Selbstbau eines sogenannten Folienpools. Wer stattdessen mit einem hochwertigen Kunststoffbecken oder einem luxuriösen Edelstahlpool liebäugelt, der muss um einiges tiefer in die Tasche greifen.
Nicht zu unterschätzen ist auch die Ausstattung für den Pool. Genügen eine Einstiegsleiter und eine Filteranlage? Oder sollen im Becken nach Möglichkeit eine römische Treppe, eine Gegenstromanlage, Massagedüsen und eine optimal ausgerichtete Unterwasserbeleuchtung eingebaut werden? Und wie steht es um die Poolabdeckung? Eine einfache Folienabdeckung ist deutlich günstiger als eine begehbare Rollladenabdeckung, die sich bequem per Knopfdruck über das Becken fahren lässt. Wer über die finanziellen Mittel verfügt kann seinen Pool sogar mit einer stilvollen Glaskonstruktion überdachen.
Da ein Swimmingpool laufende Unterhaltskosten verursacht, stellt auch dieser Aspekt einen wichtigen Kostenfaktor dar. Um Kosten zu sparen, wird der konsequente Gebrauch einer hochwertigen Poolabdeckung empfohlen. Wenn der Pool nach der Nutzung abgedeckt wird, können keine Verschmutzungen ins Becken geraten. Zudem bleibt die Wassertemperatur konstant, weil die Abdeckung den Verdunstungsprozess stark reduziert. Durch das konsequente Abdecken des Pools können bis zu 80 Prozent der Energiekosten eingespart werden.
Fazit: Auf die Frage, was ein Swimmingpool kostet, gibt es keine direkte Antwort. Von einigen Hundert bis mehreren Tausend Euro ist prinzipiell alles möglich. Der Preis richtet sich nach den persönlichen Wünschen und natürlich nach dem vorhandenen Budget.